Blutspendedienst

Blutspendedienst am Klinikum Itzehoe

Blutspendedienst mit Tradition

Der Blutspendedienst unseres Klinikums existiert schon seit 1956. Wir betreiben den Blutspendedienst im Klinikum Itzehoe.

Fakten zum Blutspenden

Nur etwa zehn Prozent unserer Bevölkerung spenden regelmäßig Blut. Ein weit größerer Prozentsatz (fast 80 Prozent aller Deutschen) braucht aber irgendwann im Laufe seines Lebens Blutkonserven. Dieses Missverhältnis führt immer wieder zu Engpässen in der Versorgung.

Blutspenden rettet Leben

Viele medizinische Therapien oder operative Eingriffe sind ohne den Ersatz von Blutbestandteilen nicht möglich. Jeder kann unverhofft in die Lage kommen, auf eine lebensrettende Blutkonserve angewiesen zu sein.

Wir brauchen Ihre Hilfe

Damit auch für Sie, Ihre Angehörigen und für uns alle immer eine ausreichende Blutversorgung gesichert ist, gilt: Bitte spenden auch Sie Blut!

Geänderte Blutspendezeiten!

An folgenden Tagen muss der Blutspendedienst leider geschlossen bleiben:

» Dienstag, 22.10.2019
» Mittwoch, 23.10.2019
» Donnerstag, 24.10.2019

Am Samstag, 26.10.2019 kann wieder von  09.00 - 14.00 Uhr gespendet werden.

Vielen Dank für Ihr/euer Verständnis!

 

Das Team des Blutspendedienstes besteht aus sieben Arzthelferinnen, neun Medizinisch-technischen Assistentinnen und Assistenten sowie zwei Ärzten und wird von der Klinik für Anästhesiologie geleitet.

Blutspende im Klinikum Itzehoe

Sie finden uns jetzt im Ärzte- und Dienstleistungszentrum direkt neben dem Klinikum Itzehoe: Robert-Koch-Str. 2, 25524 Itzehoe

Öffnungszeiten 
Montag                   geschlossen
Dienstag                10.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch                10.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag            11.00 - 19.00 Uhr
Freitag                    geschlossen
Samstag                 09.00 - 14.00 Uhr
(jeden letzten Samstag im Monat)

Neuspender bitte eine Stunde vor Ende der Öffnungszeit erscheinen! Vielen Dank! 

Sie haben die Möglichkeit, unter 04821 772-2531 oder 0800 8842566 einen Spendetermin zu vereinbaren.

Tel. +49 4821 772-2531
Fax +49 4821 772-2539
blut@kh-itzehoe.de

Wer darf Blut spenden?

Jede/r zwischen 18 und 68 Jahren, der gesund ist und über 50 Kilogramm wiegt, kann Blut spenden. Zur ersten Spende sollte ein Alter von 60 Jahren nicht überschritten sein. Eine regelmäßige Einnahme von Medikamenten (zum Beispiel Bluthochdruckmittel) muss nicht von einer Spende ausschließen. Hier entscheidet der/die Arzt/Ärztin im Blutspendedienst individuell von Fall zu Fall.

Was muss ich als Neuspender bedenken?

Zur Erstspende bitte eine Stunde vor Ende der Öffnungszeit erscheinen. Vielen Dank.

Wird meine Blutgruppe überhaupt gebraucht?

Die menschlichen Blutgruppen A, B, AB oder 0 treten unterschiedlich häufig auf. Hinzu kommt, dass einige Blutgruppen von allen Empfängern vertragen werden und andere wiederum nur von einem Teil. Dies führt dazu, dass einige Blutgruppen häufiger, andere seltener gebraucht werden. Da jedoch die Verteilung der Blutgruppen bei Spendern und Empfängern die gleiche ist, gilt Folgendes: Häufige Blutgruppen werden häufig gebraucht, seltene Blutgruppen sind nicht durch andere Blutgruppen zu ersetzen. Egal welche Blutgruppe Sie haben - wir brauchen Ihre Spende!

Schadet das Spenden der Gesundheit?

Nein - einen Schaden für die Gesundheit hat man auch nach über 80 Jahren nicht feststellen können. Nur in ganz seltenen Fällen gibt es vielleicht einmal einen harmlosen Bluterguss. Es gibt dagegen viele Untersuchungen, die Blutspendern eine bessere Gesundheit bescheinigen. Ob dies auf das Spenden selbst oder eine bessere Kontrolle und Auswahl der Spender zurückzuführen ist, bleibt zu klären.

Kann man sich bei einer Blutspende infizieren?

Nein - bei einer Blutspende werden ausschließlich sterile Einmalartikel verwendet. Eine Infektion ist damit definitiv ausgeschlossen.

Was passiert mit dem Blut, nachdem ich gespendet habe?

Jede Blutspende wird zunächst fraktioniert, das heißt, das Blutplasma wird von den Blutzellen getrennt und weiße Blutkörperchen werden entfernt. Dies geschieht durch Zentrifugation und Filtration. Anschließend werden die unterschiedlichen Blutbestandteile steril in entsprechende Blutbeutel überführt und bei einer für den jeweiligen Blutbestandteil optimalen Temperatur gelagert.
Erst wenn die Sicherheitstests, die bei jeder Spende erneut durchgeführt werden, unauffällig sind, können die Blutprodukte ausgegeben werden.

Warum erhalte ich eine Aufwandsentschädigung für meine Spende?

Der Blutspendedienst im Klinikum Itzehoe zahlt seinen Spendern eine Aufwandsentschädigung. Wir tun dieses, um unseren Spendern die entstehenden Fahrtkosten und andere Auslagen zu ersetzen. So erhalten Sie ab der dritten Spende 20,00 Euro.

Wie wird mein Blut untersucht?

Bei jeder Spende wird eine Blutprobe entnommen und untersucht. Getestet wird auf eine HIV-Infektion und auf verschiedene Erreger einer Gelbsucht beziehungsweise Syphillis. Zusätzlich wird neben einem Leberwert auch die Blutgruppe kontrolliert und der Gehalt an rotem Blutfarbstoff und weißen Blutkörperchen bestimmt.

Was muss ich vor und nach einer Blutspende beachten?

Sie sollten vor einer Blutspende gut gegessen und getrunken haben. Auch nach der Spende sollten Sie viel trinken. Sie dürfen keine Infektion, zum Beispiel eine Erkältung, haben. Bei der ersten Spende sollten Sie etwas Zeit mitbringen (maximal eine Stunde). Zum einen findet ein Arztgespräch statt, zum anderen ist es sinnvoll, sich noch etwas Ruhe nach der Spende zu gönnen.

Warum muss ich einen Fragebogen ausfüllen?

Der Spenderfragebogen ist ein wichtiges Instrument zur Auswahl von Blutspendern. Hier wird der Grundstein gelegt für eine Versorgung mit sicheren Blutprodukten. Es ist leider nicht möglich, all diese wichtigen Fragen mit einem vertretbaren Zeitaufwand ohne einen Fragebogen zu klären. Der Fragebogen wird regelmäßig aktualisiert und gegebenenfalls kommen Fragen dazu oder werden abgeändert. Es ist daher sehr wichtig, den Fragebogen jedes Mal genau zu lesen und die Fragen anlässlich jeder Spende aktuell zu beantworten.

Kann ich nach einer Spende weiter arbeiten oder Sport treiben?

Viele Spender schränken ihre Aktivitäten nach einer Spende nicht ein, ohne dass dieses Folgen hat. Wir empfehlen besonders nach den ersten Spenden eine gewisse Vorsicht hinsichtlich körperlicher Belastungen. Zur ersten Spende sollte man eine Begleitperson mitbringen und auf das eigene Führen eines Autos verzichten. Generell sollten Sie das Führen von Fahrzeugen oder Maschinen erst eine Stunde nach der Spende wieder aufnehmen.

Kann ich Blut für meine Freunde oder Verwandten spenden?

Nein - die Übertragung von Verwandtenblut ("gerichtete Spende") ist gerade wegen der "Blutsverwandtschaft" eher risikoreicher als Fremdblut. So kann es zu lebensgefährlichen Störungen des Immunsystems kommen ("Graft-versus-host-Reaktion"). Nur in absoluten Ausnahmefällen, wenn es keine andere Alternative gibt, muss man manchmal auf Verwandtenblut zurückgreifen.

Aber auch das Blut von Bekannten ist nicht "sicherer" als das von anderen Blutspendern. Bedenken Sie, dass ein Bekannter durch die Bitte einer Blutspende genötigt werden könnte, Ihnen und dem Blutspendedienst gegenüber falsche Angaben zu machen, wenn er zum Beispiel aus Scham Erkrankungen verschweigt.